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Der Dienst am Menschen fordert den ganzen Menschen |
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Vielleicht, weil unsere Gesellschaft so komplex geworden und in hohen Maße
technologisch ausgerichtet ist, weil immer weniger Menschen immer mehr Arbeit verrichten müssen,
und Zeit als teures Gut gehandelt wird, stellt der Dienst am Nächsten größere Anforderungen
als jemals zuvor. Von Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen erwartet man - stärker als in anderen Branchen - neben fachlichem Know-how und hoher Belastbarkeit Professionalität und zugleich ein feines Gespür im zwischenmenschlichen Miteinander. Allein wer in einem Altenheim, Krankenhaus oder auf einer Sozialstation arbeitet, weiß, wieviel Kraft und auch Zuversicht die Betreuung von Menschen erfordert, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Zugleich erfährt die Art der Dienstleistung nicht die Wertschätzung in der Öffentlichkeit, die sie verdiente und bräuchte. |
Dieses Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit hat die Katholische Akademie für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen in Bayern e.V. seit ihrem Bestehen 1976 stets zu thematisieren und realistisch zu betrachten gewußt. In all ihren Bildungslehrgängen war und ist sie Tausenden von TeilnehmerInnen aus der gesamten Bundesrepublik "Coach" für den beruflichen Lebensweg und Heimat zugleich. |
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